Diesen Winter verwandelte sich unsere Kreativwerkstatt des 2. Jahrgangs in ein Freiluft-Atelier der besonderen Art.
Statt auf Papier malten unsere Nachwuchskünstler mit leuchtenden Wasserfarben direkt auf den frisch gefallenen Schnee und erschufen beeindruckende Skulpturen aus dem glitzernden Weiß. Dass die Kunstwerke beim nächsten Tauwetter verschwinden, tat dem Eifer keinen Abbruch – im Gegenteil!
Sinnesschulung & Materialerfahrung: Schnee fühlt sich kalt an, er schmilzt, er lässt sich formen oder zerfällt. Die Kinder begreifen physikalische Grenzen und Möglichkeiten buchstäblich mit den Händen.
Der Weg ist das Ziel: Wenn ein Kunstwerk nicht für immer bleibt, sinkt der Leistungsdruck. Die Kinder trauen sich mehr, experimentieren mutiger und konzentrieren sich ganz auf den Moment des Erschaffens.
Abstrakte Malflächen: Wasserfarben verhalten sich auf Schnee völlig anders als auf Papier – sie verlaufen, versickern und leuchten ganz neu. Das fördert die Problemlösungskompetenz und die künstlerische Neugier.
Am Ende des Tages blieben zwar nur bunte Pfützen und schmelzende Figuren zurück, aber in den Köpfen der Kids bleiben die leuchtenden Farben und der riesige Spaß an der Verwandlung ihrer Umwelt noch lange erhalten. Ein herzliches Dankeschön an alle kleinen Bildhauer und Maler für diesen farbenfrohen Wintertag!